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Bleihaltiges Trinkwasser: Rohre austauschen?

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Blei im Trinkwasser ist gerade für Kinder und Jugendliche gesundheitsgefährlich.

Erhöhte Bleibelastungen können sich negativ auf die Entwicklung der Intelligenz, das Lernvermögen, auf die kindliche Entwicklung insgesamt auswirken und Nervenschädigungen zur Folge haben.

Deshalb werden die Grenzwerte für Bleikonzentrationen im Trinkwasser durch die Trinkwasserverordnung herabgesetzt und damit verschärft. Die Trinkwasserverordnung gilt seit dem 1.1.2003. Sie garantiert eine gesundheitlich unbedenkliche Qualität des Trinkwassers.

TrinkwasserDie Verschärfungen setzen ab dem 1.12.2003 ein und reichen in Stufen bis zum 1.12.2013. Der Grenzwert der akzeptierten Bleikonzentration im Trinkwasser wird zum 1. Dezember 2013 nochmals von zurzeit 0,25 mg/l auf 0,01 mg/l herabgesetzt.

Damit wird die Trinkwasserrichtlinie RL 98/83/EG der Europäischen Gemeinschaft und der entsprechenden Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation)


wegen der nachgewiesenen Giftigkeit von Blei insbesondere für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Bleileitungen durften bis 1973 in Wohnhäusern verbaut werden. Ohne entsprechende Sanierungsmaßnahmen, also den Austausch der Trinkwasserleitungen aus Blei, dürfte der künftige niedrige Wert nicht mehr erreicht werden. In diesen Fällen erwächst also den Eigentümern und Vermietern von Wohnraum mit unsaniertem Wasserleitungsnetz aus Blei die Pflicht, diese Leitungen auszutauschen.

RA Dr. Hans Reinold Horst
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