|
Durch den extrem warmen Frühsommer, viel Regen und einige Hitzewellen färbt sich das Laub in diesem Jahr früher als sonst üblich. Das Herbstlaub muss nicht unbedingt über die örtlichen Abfallbetriebe oder die Biotonne entsorgt werden. Es kann auch eine nützliche Verwendung im Garten finden. Viele Nährstoffe, die dem Boden entzogen wurden, verbleiben im Blatt und gehen den Gehölzen mit dem Laubfall verloren. Vornehmlich Kalzium und Eisen fallen mit den bunten Blättern zu Boden. Da Kalziumentzug jedoch zu Bodenversauerung führt, schätzen kluge Gärtnerinnen und Gärtner das Herbstlaub als kostenlose und wichtige Kalk-Düngung für den Garten.
Auf Stauden- oder Gemüsebeete aufgebrachter Laubmulch schützt darüber hinaus die Wurzelbereiche vor Frostschäden, verbessert das Bodengefüge und dient als winterlicher Rückzugsraum für unzählige Kleintiere. Jeder mit einer Laubschicht bedeckte Quadratmeter ist ein Gewinn für die Natur im Garten. Laub, das auf Wegen und Zufahrten ein Unfallrisiko darstellen kann, sollte selbstverständlich entfernt werden. Ein Hinweis: Setzen Sie lieber konventionelle Gartengeräte ein, denn Laubpuster oder Laubsauger bedeuten meist das endgültige „Aus“ für Insekten, Igel und andere Kleintiere, die sich ins Herbstlaub zurückziehen.
Foto: © Gabi Schoenemann/Pixelio - www.pixelio.de
|