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Ein Hausnotrufsystem gibt Pflegebedürftigen, Älteren oder allein lebenden Personen die Möglichkeit, sich in Notlagen bemerkbar zu machen. Diese Dienstleistung ist insbesondere für Menschen geeignet, welche ihre Selbständigkeit erhalten wollen, jedoch durch Behinderung, chronische Krankheit oder altersbedingte Beeinträchtigung gefährdet sind und in Notlagen das Telefon nicht rechtzeitig erreichen würden.
Es gibt derzeit in 350 deutschen Städten Hausnotruf-Anbieter, die an eine der ca. 180 Zentralen gekoppelt sind. Insgesamt nutzen gegenwärtig ca. 350.000 Verbraucher ein derartiges System.
Eine aktuelle Verbraucherinformation hilft interessierten Verbrauchern, Anhaltspunkte bei Angehörigen zu erkennen, wann ein Hausnotruf nötig sein kann. Sie beantwortet zahlreiche Fragen: Welche Qualitätskriterien sollten beachtet werden? Worauf sollte beim Vertragsabschluss geachtet werden? Welche Kosten entstehen und wer beteiligt sich an den Kosten? Sie beinhaltet auch eine Checkliste, die bei der Auswahl des "richtigen" Anbieters unterstützt.
Die Verbraucherinformation steht als Download zur Verfügung.
Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt
Foto: © Sonja Winzer/Pixelio - www.pixelio.de
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