Weihnachtsbäume bleiben mit Wasser länger frisch
Um lange Freude am Weihnachtsbaum zu haben, sollte man beim Kauf auf Frische achten. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Ein frisch geschlagener Baum ist an der weißen Schnittstelle zu erkennen. Bei Bäumen, die schon länger gelegen haben, wird die Schnittstelle grau. Bevor der Baum aufgestellt wird, am besten noch einmal ein Stück von der Schnittstelle absägen, damit der Baum das Wasser besser aufnehmen kann.
Eine Alternative zum Baumständer ist ein Weihnachtsbaum mit Topf. Durch die verbleibenden Wurzeln kann der Baum noch genügend Wasser aufnehmen, um auch unter Wohnraumtemperaturen frisch bis ins neue Jahr zu bleiben. Voraussetzung ist natürlich auch hier das regelmäßige Gießen. Von einem späteren Auspflanzen in den Garten ist aber vor allem bei der Nordmanntanne abzuraten, da sie eine Pfahlwurzel bildet, die bei der Ballenentnahme so stark geschädigt wird, dass keine Anwachsgarantie gegeben werden kann.
Außerdem sollte im Christbaumständer immer genug Wasser sein. Vor allem Fichten reagieren den Experten zufolge auf Wassermangel schnell mit Nadelfall. In beheizten Räumen könnten Weihnachtsbäume bis zu einen Liter Wasser in drei Tagen ziehen. Leitungswasser ohne Zusätze reiche zum Wässern aus.
Foto: © Gabi Schoenemann/Pixelio - www.pixelio.de
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