Sichere Skihelme
Die Zahl der Skiunfälle in Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten halbiert – doch die Häufigkeit von Kopfverletzungen steigt, beklagt der Deutsche Skiverband (DSV) – weil die meisten Wintersportler immer noch ohne Skihelm auf der Piste unterwegs sind. Dabei hilft ein solcher Kopfschutz, schwere Schädel- und Gehirnverletzungen deutlich zu verringern. Gerade Kinder sollten nur mit Helm auf die Bretter steigen. Besonders geeignet sind Modelle, die das GS-Zeichen tragen. Es garantiert, dass das Produkt die gesetzlichen Sicherheitsstandards (Europäische Norm EN 1077 und Richtline für Persönliche Schutzausrüstung) erfüllt.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Skihelmen: Für Rennfahrer und Kinder eignen sich Klasse A-Helme. Diese Vollschalen-Modelle schützen besser gegen spitze Steine oder Skistöcke. Klasse B-Helme haben eine kleinere Helmschale, bieten dafür aber bessere Belüftung und Hörkontakt zur Außenwelt. Eine auffällige Helmfarbe trägt ebenfalls zur Sicherheit auf der Piste bei.
Noch wichtiger als die Sichtbarkeit ist die Passgenauigkeit: Nur wenn der Helm richtig sitzt, bietet er optimalen Schutz. Das Kopfband-System, das manche Modelle zur Feinjustierung haben, ist nicht dazu geeignet, einen zu großen Helm ‚passend’ zu machen. Generell sollte ein Skihelm zwar eng anliegen, aber bequem zu tragen sein.
Noch ein Tipp: Damit auch die Skibrille bequem unter den Helm passt und bündig mit ihm abschließt, sollte man sie zum Kauf mitnehmen und bei der Helmanprobe auch tragen. Manche Helmschalen haben Einkerbungen oder Schlaufen, so lässt sich das Skibrillenband noch besser fixieren.
Quelle: TÜV Rheinland
Foto: © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/Pixelio - www.pixelio.de
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