Winter treibt Heizkosten in die Höhe
Die seit Wochen lang anhaltende Kälte könnte bei der nächsten Nebenkostenrechnung für eine unangenehme Überraschung sorgen. Auch wenn die Heizungen derzeit auf Hochtouren laufen sind nicht nur die Energiepreise Ursache für die hohen Heizkosten: Ursache ist vielmehr die z. T. extrem veraltete Technik im Heizungskeller. Ganze 77 Prozent der deutschen Heizungsanlagen arbeiten nach aktuellen Angaben der Heizungsindustrie (BDH) noch unzureichend ineffizient und sorgen federführend dafür, dass die Wohnnebenkosten bei Tiefsttemperaturen zwangsläufig in die Höhe schnellen.
Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) in Bonn rät Hausbesitzern deshalb langfristig zu einer systematischen Sanierung der Heizungsanlage. Wer seine Heizungskosten gezielt senken möchte, kann schon mit niedriginvestiven Maßnahmen wie z. B. einer geregelten Heizungspumpe und modernen Thermostatventilen erfolgreich Energie sparen. Doch in vielen Fällen, wenn die Heizungsanlage z. B. über 20 Jahre alt ist, bringen erst ein neuer Heizungskessel mit Brennwerttechnik, ein Holzpelletofen oder eine Wärmepumpe Energieeinsparungen bis zu 40 Prozent.
Wer durch eine Heizungssanierung mit energieeffizienter Technik unter Nutzung erneuerbarer Energien noch auf attraktive staatliche Fördermöglichkeiten setzt, profitiert von einem guten Preis-Leistungsverhältnis dieser Energiesparmaßnahmen. Konkrete Hinweise, was idealerweise zu tun ist, gibt der nach DIN EN 15378 genormte Heizungs-Check des SHK-Fachhandwerks. Er kostet ca. 100 Euro und kann, wenn sich eine Sanierungsmaßnahme anschließt, steuerlich abgesetzt werden.
Quelle: Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ)
Foto: © Rainer Sturm/Pixelio - www.pixelio.de
|