Gefährliche Blutsauger
Jährlich erkranken mehr als 60.000 Menschen an der Infektionskrankheit Borreliose, die durch Zecken übertragen werden kann.
Die Gefahr durch Zeckenbisse steigt und damit auch die Angst vor gefährlichen Krankheitserregern, die die Insekten übertragen. Mensch und Tier können sich mit Borreliose oder sogar mit Meningitis (Hirnhautentzündung) infizieren. Im Regelfall verlaufen die Symptome, dazu gehören Fieber, Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen, bei medizinischer Behandlung milde und werden ohne Folgen überstanden. Kommt es jedoch tatsächlich zu einer Gehirnentzündung, können neurologische Funktionsstörungen wie Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen auftreten. Invalidität kann die Folge sein. Einem Zeckenbiss vorbeugen können Sie, indem Sie bei einem Spaziergang durch Wald und Flur eine lange Hose und geschlossene Schuhe tragen. Zecken sitzen meist im hohen Gras, in Sträuchern und im Unterholz. Nicht, wie häufig behauptet, auf Bäumen.
Reisetipp: Die Gefahr von Zecken gestochen zu werden hat in den letzten Jahren zum Teil erheblich zugenommen. Vor einer Reise ins Ausland, sollten Reisende deshalb vorab Informationen zur Zecken-Gefahr in diesem Land einholen.
Versicherungstipp: Überprüfen Sie auch Ihren Versicherungsschutz. Der Premium-Tarif der Unfallversicherung der Grundeigentümer-Versicherung umfasst beispielsweise die Folgen von Insektenbissen und -stichen.
Foto: © Kurt Michel/Pixelio - www.pixelio.de
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