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Dienstag, den 07.02.2006
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"KaNaPE" der Wohnungswirtschaft statt "Rosinenmodell"

Die Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft haben heute bedauert, dass ihr eigenes KaNaPE-Modell zur Integration der Wohnimmobilie in die staatlich geförderte private Altersvorsorge von den Bausparkassen ungerechtfertigt kritisiert worden ist. Gleichzeitig betonen die Verbände, dass das von den Bausparkassen vorgestellte eigene Konzept durchaus mit dem KaNaPE-Modell vereinbar sei. "Wir sehen keine Hindernisse auf Basis beider nun vorliegenden Modelle im Rahmen einer offenen und konstruktiven Diskussion einen gemeinsamen Weg zur Umsetzung zu finden", erklärte Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn.

 

"Sich die Rosinen der bestehenden Riesterförderung herauszupicken, die nachgelagerte Besteuerung aber umgehen zu wollen, nimmt dem Bausparkassenmodell jede Chance der politischen Realisierung", sagte GdW-Präsident Lutz Freitag.

Ein pauschaler Abschlag von 20 Prozent auf die staatliche Förderung zur Altersvorsorge sei für die Politik weder steuersystematisch noch unter Gleichbehandlungsgesichtspunkten akzeptabel, so Freitag weiter. "Aber ich sehe gute Gesprächsmöglichkeiten, weil Immobilienwirtschaft und Bausparkassen das gleiche Ziel verfolgen: Die Integration der Wohnimmobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge. Jetzt geht es darum, einen gemeinsamen Pfad zu finden, um das Ziel zu erreichen", sagte der GdW-Präsident.

 

"Jedes Modell einer Integration der Wohnimmobilie muss sich zwangsläufig in die komplexe Regulierung der bisherigen staatlichen Förderung zur Altersvorsorge einpassen und ist damit zwangsläufig so kompliziert wie das System der Riester-Förderung selbst. Nicht unsere Vorschläge sind das Problem, die Riesterförderung ist so bürokratisch", erklärte Walter Rasch, Vorsitzender des BFW.

 

"Nun gilt es, ohne unnötige Kontroversen auf Basis der vorliegenden Vorschläge ein gemeinsames Modell zur Einbeziehung der Wohnimmobilie im Rahmen der weiteren Diskussion zu entwickeln", sagte Rüdiger Dorn. Ein breiter gesellschaftlicher und politischer Konsens sei dabei eine Bedingung für die Akzeptanz und den Erfolg eines jeden Vorschlages.

 

 

Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft:

 

BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen,

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen,

Haus & Grund Deutschland – Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer

 

und ihre Partner:

Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter (BFW),

Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) und

Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V. (vdp)

 

Dienstag, 06.01.2009
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