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Grundsteuerbelastung weiter gestiegen
In Deutschland ist der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B zwischen 2006 und 2007 um sechs Prozentpunkte auf jetzt 400 Prozent erhöht worden. Berlin ist dabei mit einer Erhöhung um 150 Prozentpunkte auf 810 Prozent erneut einsamer Spitzenreiter. Das berichtet die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland unter Berufung auf jüngst veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann: „Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem die Grundsteuerhebesätze im vergangenen Jahr gesenkt wurden. Diesem Beispiel sollten die Kommunen in anderen Ländern folgen und nicht weiter ihre Kassen füllen, indem sie ständig an der Grundsteuerschraube drehen.“
Kornemann rechnete vor, dass für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Berlin fast 900 Euro im Jahr Grundsteuer bezahlt werden müssten, 22 Prozent mehr als im Jahr 2006. Dies sei den Menschen kaum noch vermittelbar, so Kornemann. Aber auch Mieter hätten unter der steigenden Grundsteuerbelastung zu leiden: Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in Berlin belaufe sich die Grundsteuerbelastung auf 96 Euro pro Jahr.
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