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BSI fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Handwerkerleistungen

Positive Wirkung auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten

 

BSI Logo für PM„Der Weg für eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes auf Handwerkerleistungen ist frei. Deutschland sollte ihn nun auch gehen.“ Dies sagte Rolf Kornemann, Vorsitzender der BSI Bundesverband Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident von Haus & Grund Deutschland, nach einer entsprechenden Entscheidung des EU-Ministerrates. Die Erfahrungen in Frankreich ließen positive Wirkungen auf dem Arbeitsmarkt erwarten.

 

Der EU-Ministerrat hatte Anfang Mai entschieden, den Mitgliedsstaaten die Anwendung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf zusätzliche Dienstleistungen zu erlauben. Für arbeitsintensive Dienstleistungen, beispielsweise für Handwerkerleistungen an Wohnimmobilien, dürfen die Mitgliedsstaaten künftig den ermäßigten Mehrwertsteuersatz anwenden.

 

Kornemann wies darauf hin, dass selbstnutzende Eigentümer bereits heute von Steuererleichterungen profitierten. Sie könnten für Arbeiten eines Handwerkers an der Immobilie einen Steuerabzug bei der Einkommensteuer beanspruchen. Dieser betrage 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten, maximal 1.200 Euro jährlich. Der Steuerabzug komme derzeit aber nicht Vermietern zugute.

 

„In Frankreich waren die Erfahrungen mit der Steuerermäßigung bei Reparatur und Renovierung von Wohngebäuden durchweg positiv“, erläuterte Kornemann. Nicht nur die Umsätze seien gestiegen, sondern auch die Zahl der Beschäftigten in der Baubranche und den örtlichen Handwerksbetrieben. Innerhalb von nur zwei Jahren seien 43.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Gleichzeitig sei auch die Schattenwirtschaft zurückgegangen. Für die Verbraucher habe die Mehrwertsteuersenkung zu sinkenden Endpreisen geführt.

 

--

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von acht immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, Haus & Grund, IVD, DDIV und BFW Bundesfachverband bewirtschaften rund 17 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rd. 3,7 Mio. Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für 60 Prozent der gewerblichen und 28 Prozent der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als drei Viertel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.

 

 

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