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Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber sie richten große Schäden an Pflanzen an: die Dickmaulrüssler und ihre Larven. Der nachtaktive Käfer frisst im Verborgenen am Blattrand, und seine Nachkommen nagen an den Wurzeln der Pflanzen und bringen sie zum Absterben. Ihr Appetit ist schier unersättlich und richtet sich vor allem auf Rhododendren, Efeu, Wein, Rosen und Eiben.
Der Dickmaulrüssler zählt zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten. Der erwachsene Käfer frisst U-förmige Buchten in den Blattrand, die eher ein optisches denn ein lebensbedrohendes Problem für die Pflanzen sind. Doch die Larven des Dickmaulrüsslers fressen im Boden an den Pflanzenwurzeln, sodass sie die Pflanzen erheblich schwächen und damit sogar zum Absterben bringen können. Allerdings muss niemand tatenlos zusehen, wie sein Rosengarten langsam aber sicher zunichte gemacht wird. Zweimal im Jahr, im Herbst und im Frühjahr, am besten im April und Mai, können die Nachkommen des Schädlings rein biologisch bekämpft werden, und zwar mit HM-Nematoden. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die natürlicherweise auch im Boden vorkommen, jedoch nicht in ausreichender Anzahl.
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HM-Nematoden, mikroskopisch kleine Fadenwürmer, rücken dem Dickmaulrüssler und seinen Larven nachhaltig und rein biologisch zu Leibe. (Foto: epr/Neudorff)
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Gefräßig: Der Dickmaulrüssler frisst U-förmige Buchten in den Blattrand und schädigt die Pflanze. (Foto: epr/Neudorff)
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Die HM-Nematoden aus dem Bestell-Set Nützlinge werden einfach ins Wasser eingerührt und mit der Gießkanne auf den befallenen Boden gegossen, wo sie die Schädlingslarven abtöten. (Foto: epr/Neudorff)
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